Schwalbach: Frankfurter Straße 15

Neubau eines Einfamilienhauses im KfW-70-Standard

Auf dem Grundstück stand ein Einfamilienhaus mit Unterkellerung. Das Gebäude war als Fertighaus mit – aus heutiger Sicht – kontaminierter Dämmung errichtet worden. Eine Wiederverwendung oder ein Weiterbau war wirtschaftlich nicht möglich. Das Gebäude wurde abgerissen.

Der Neubau musste die Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplanes einhalten. Die Gebäudevorderkante war danach mit 8 m Abstand zur Straße zu errichten. Aufgrund der geringen Grundstücksbreite konnte die Bebauung nur in die Tiefe des Grundstückes entwickelt werden. Diese Vorgaben reduzieren die rückwärtige Gartenfläche.

Dachform und –neigung waren durch den Bebauungsplan vorgegeben. Die Kubatur und Form ist aus dem Formenrepertoire der klassischen Moderne entwickelt. Das Gebäude ist ein unterkellerter Massivbau mit Vollwärmeschutz, Wärmeschutzverglasung, hochgedämmter oberster Geschossdecke und gedämmter Kellerdecke.

Im Erdgeschoss liegen die Wohnräume, die bis auf das Arbeitszimmer und das WC als fließender Grundriss angeordnet sind. Hinter einer Trennwand ist die vertikale Erschließung ins Obergeschoss und in den Keller vorhanden. Das Schlafzimmer mit Ankleide und Elternbad sowie die Kinderzimmer mit eigenem Bad liegen im Obergeschoss. Im Kellergeschoss sind Wohnnebenräume und ein Gästezimmer untergebracht.

Die thermisch optimierte Hüllfläche wird durch eine solarthermische Anlage zur Brauchwassererwärmung ergänzt. Der Jahresprimärenergiebedarf ist auf der Basis der EnEV 2009 mit 53 KW/m² errechnet worden. Die Finanzierung des Gebäudes konnte durch einen KfW-Kredit erfolgen.

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